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 Betreff des Beitrags: M-Audio Transit USB tunen
BeitragVerfasst: Mi 9. Dez 2009, 01:22 

Registriert: Mo 31. Dez 2007, 00:46
Beiträge: 100
Hallo,

weil alle davon reden, Musik mit dem Computer zu hören...

Ich hab mir das auch schon angehört und muss sagen, wenn das Equipment (und das Format) stimmt, dann ist mit einem CD-Player schon viel Aufwand zu treiben, dass man da ran kommt. Gut, dass ich ganz gerne vorm Regal stehe und mir was aussuche, das dann in die Hand nehme etc. ist noch ein anderes Thema, da hab ich die Oberflächem die das ersetzen kann noch nicht gefunden, für Tips bin ich offen.

Aber erstmal braucht es eine Soundkarte. Was ich seinerzeit gehört hatte war der Buffalo von Twistedpearaudio und das ist schon ne Nummer, auch kostenmäßig. Also hab ich mich nach günstigerem umgeschaut. Firewire wäre erste Wahl, hat mein Rechner aber nicht und nachrüsten treibt den Aufwand auch wieder.

Da ist mir eingefallen, dass ich mir - zunächst zum Messen - mal eine M-Audio Transit USB gekauft hatte. Die mal angeschlossen und mit EAC gerippt FLAC angehört, ist besser als man denkt, das kleine Ding.

Bei weiterem Nachdenken hat sich das Teil für ein kleines Tuning als nahezu optimal herausgestellt:

  • ASIO Treiber bis Windows 7 sind verfügbar
  • Das Ding ist billig - selbst wenn man's verwastelt ist noch nicht so wahnsinnig viel hin
  • Zumindest in einer Richtung gehen sogar 96kHz/24Bit, das ist schon was
  • Die Platine ist klein und kann in irgendwas integriert werden
  • Kein unnötiger Ballast, es gibt nur was man brauch: Stereo in/out S/P-DIF in und out (optisch). Kein k-Kanäle, keine Effekte etc.
  • Die Bauteile auf der Platine sind o.k. ein TAS1020 als USB-Reciever und ein AKM4584 als ADC/DAC, der ist nicht der letzte Schrei aber AKM-Dacs sind oft mal einen Blick wert (-> Playstation)

Das ist schon mal eine ganz gute Voraussetzung, wenn man dass noch bedenkt, dass das Ding so schon besser ist als man sonst für ca. 70€ erwarten darf, dann wird ein Schuh draus.

Nachteil: ein Service-Manual war auf die Schnelle nicht aufzutreiben. Das was ich bis jetzt gemacht habe, ist rein aus den Datenblättern der Bauteile abgeleitet und mit Messungen nachvollzogen. Bei der mehrlagigen Platine ist das nachverfolgen der Bahnen aber nicht immer so ganz einfach.

Also aufgeschraubt und da kam diese Platine raus

Dateianhang:
Transit2_oben_Small.JPG


Dann habe ich zuerst die beiden Ausgangskondensatoren (1) - lumpige Elkos - ausgetauscht (im Bild schon geschehen). Obwohl ich "nur" Wima MKS da hatte und die haben gerade gepasst, hat das schon noch mal etwas gebracht, klanglich.

Im nächsten Schritt habe ich die Leuchtdiode (2) rausgeschmissen, weil sie genervt hat und im Weg war. Außerdem machen blaue Leuchtdioden Augenkrebs und das ist ein sehr helles Exemplar. Das hat den Klang komplett nach vorne gebracht ;) ...

Der nächste Schritt war es, die Spannungsversorgung aufzumöbeln. Bis jetzt bezieht die Karte ihren Saft über USB und das ist nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss. Der günstigste Punkt, eine Versorgungsspannung einzuschleifen erschien mir der Elko (3). Der liegt am Eingang der Versorgungsspannung zwischen den +5V und Masse vom USB, ist ohnehin recht klein (und billig), schreit also danach ersetzt zu werden. Weil ich keinen anderen mit 2,5mm Rastermaß da hatte, ist jetzt ein 47u/25V vom Conrad reingekommen, wird aber "besser" werden. Zweck der Übung war es zunächst mal, dass die Beinchen unten raus schauen un man da mit einer exteren Spannung dran kann.

Dateianhang:
Transit2_unten_Small.JPG


(Die Löstelle links unten bei den Ausgangskondensatoren hat wenig Zinn, ist aber o.k.)

Jetzt muss noch die USB-Spannungsversorgung abghängt werden. Ich hab mich für die brachiale Lösung entschieden und den Pin von der Buchse einfach entfernt.

Dateianhang:
Transit2_USB_Small.JPG


An alle Hasenfüße, die nachbauen wollen: Jetzt ists vorbei mit der Karte wie sie war. Man kann die Operation zwar eher Minimalchirurgisch durchführen, aber wenn man Angst hat, sollte man lieber ein USB-Kabel um die 5V Leitung erleichtern.

Als Spannungsversorgung hatte ich gerade auch nicht viel da, also schnell einen 7805 mit ein paar Kondensatoren und C-R-C Siebung auf Lochraster versehen, ist auf jeden Fall schon mal besser als USB. Und los gehts: Das was man jetzt hört, das ist schon ein Wort!

Aber es geht noch mehr: Die Ausgangsstufe! Jetzt steckt da ein eher mittlerer Op (Teil 4 im Bild ganz oben) drin, der vermutlich hauptsächlich danach ausgewählt wurde, dass er im Kostenrahmen bei 5V/0V Spannungsversorgung noch halbwegs anständig läuft (lm722).

Der AKM4584 hat einen Spannungs-Ausgang, der hier auf ca. 2V Offset eingestellt ist. Also würde, abhängig von dem was danach kommt, eigentlich ein Koppelkondensator reichen. Ich hab mich für meinen Aufbau aber für einen externen Ausgangsbuffer entschieden. Weil ich ihn schon aufgebaut da hatte, habe ich einen JFet-Buffer von Mike Bittner entschieden aber jeder andere Buffer tut's eigentlich auch (B1 z.B.). Um das Ausgangssignal möglichst unverfälscht zu bekommen, habe ich mich dazu entschieden, den OP auszulöten und die Pads vom OP zu nehmen um Kabel dran zu befestigen.

Da kam ein Problem: das Lot, das die bei M-Audio verwenden, macht es dem Bastler nicht unbedingt leicht, ich hab über 400° gebraucht um das Zeug flüssig zu bekommen. Beim OP war ich etwas ungeduldig und hab ein Pad von der Platine abgerissen. Und welches? Genau, das eine Einganspad vom OP, bei den nderen 6 Stück wäre es ja egal gewesen. Jetzt musste ein anderer Kontakt her. Zum Glück gibt es neben dem OP eine Durchkontaktierung, in die man mit etwas Geduld einen Draht einlöten kann und an die hab ich dann mein Ausgangskabel angelötet. Ist nicht schön aber selten. Ein Bild davon hab ich jetzt nicht gemacht :roll:

Das Ding habe ich jetzt so einfach laufen lassen - in meiner Begeisterung habe ich dabei noch einen Fehler gemacht, nämlich den Koppelkondensator zum Buffer hin vergessen, so dass der mit einem Offest von 2V nicht unbedingt im optimalen Bereich läuft. Aber das Teil tut verdammt gut.

Zu einem Freund geschleppt, der ordentlich ausgerüstet ist und mit einem Buffalo und einem schwer professionell modifizierten VRDS verglichen. O.k. da ist schon noch eine Lücke, aber die ist so, dass man sie nur im A/B Vergleich wahrnimmt, mit dem Teil kann man richtig gut Musik hören,

Und dabei besteht am momentanen Aufbau noch Optimierungspotenzial bei der Spannungsversorgung, bei den Elkos auf der Platine und beim vergessenen Koppelkondensator.

Weitere Schritte wären jetzt:

  • Analoge und digitale Spannungsversorgung auftrennen, aber das trau ich mich ohne Schaltplan nicht recht. Obwohl, der einzige analoge Teil auf der Platine ist die Ausgangsstufe des AKM, kann man da nicht Füßchen hochbiegen und direkt drangehen?
  • Die Elkos auf der Platine pimpen.
  • Den Eingang puffern und mit vernünftigen Buchsen ausstatten.
  • Clock modifizieren? Da hab ich aber zu wenig Ahnung von.
  • Den Digitalen Eingang und den Ausgang auf Chinch umbauen, dann kann man auch mal mit anderen Wandlern ran.

...und natürlich ein ordentliches Gehäuse, aber da bin ich schlecht.

Was ich auch mal versuchen wollte, war LPs aufnehmen, kennt jemand eine Software, die mit Asio Treiber aufnimmt für lau?

Und gerippte CDs mal auf 88,2 kHz mit einem sanften Algorithmus hochrechnen.

Aber ich hab grad so viele Projekte offen (und so wenig Zeit).

So jetzt ists recht lang geworden, hoffe es bereitet etwas Laune.

Viele Grüße

Flo


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 Betreff des Beitrags: Re: M-Audio Transit USB tunen
BeitragVerfasst: Mi 9. Dez 2009, 02:06 
Administrator

Registriert: Di 4. Dez 2007, 23:42
Beiträge: 416
Hi Flo,
sehr schön - so wollen wir das. Nettes Maschinchen, überschaubare Topologie und damit auch ohne Schaltbild zu tunen - schöne Sache.
Zitat:
Analoge und digitale Spannungsversorgung auftrennen, aber das trau ich mich ohne Schaltplan nicht recht. Obwohl, der einzige analoge Teil auf der Platine ist die Ausgangsstufe des AKM, kann man da nicht Füßchen hochbiegen und direkt drangehen?
So isses. Und ja, das mit den hochgebogenen Beinen geht, wenn man keine Leiterbahnen zum durchtrennen hat.
Zitat:
Clock modifizieren? Da hab ich aber zu wenig Ahnung von.
Auf der Karte steckt offensichtlich ein 6MHz-Quarz. Den durch einen guten Oszillator ersetzen - kein Hexenwerk (wobei die Frequenz nicht sehr gängig ist).
Zitat:
kennt jemand eine Software, die mit Asio Treiber aufnimmt für lau?
War da nicht mal was mit Audacity neu kompilieren unter Zuhilfenahme des ASIO-SDK von Steinberg?

_________________
"Our meters don't go down to zero" (©np)


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 Betreff des Beitrags: Re: M-Audio Transit USB tunen
BeitragVerfasst: Mi 9. Dez 2009, 11:48 

Registriert: Mo 31. Dez 2007, 00:46
Beiträge: 100
Hallo Holger,

danke für die Antwort.

hb hat geschrieben:
Hi Flo,
sehr schön - so wollen wir das. Nettes Maschinchen, überschaubare Topologie und damit auch ohne Schaltbild zu tunen - schöne Sache.


Und die Jungs halten sich an die Datenblätter...

Zitat:
So isses. Und ja, das mit den hochgebogenen Beinen geht, wenn man keine Leiterbahnen zum durchtrennen hat.


Was auch noch klappen könnte ist es, die zwei Spannungsregler auf der Platine rauszuschmeißen, da bin ich mir über die Beschaltung aber noch nicht so ganz im Klaren

Zitat:
Auf der Karte steckt offensichtlich ein 6MHz-Quarz. Den durch einen guten Oszillator ersetzen - kein Hexenwerk (wobei die Frequenz nicht sehr gängig ist).


Da muss ich mich mal kundig machen.

Zitat:
War da nicht mal was mit Audacity neu kompilieren unter Zuhilfenahme des ASIO-SDK von Steinberg?


Doch, da war was... Habe jetzt auch kapiert, dass man das Visual Studio Express umsonst bekommt, das war zu den Zeiten als ich meine Brötchen noch mit coden verdient habe noch nicht so.

Das hier ist übrigens eine nette Anleitung zum Übersetzen von Audacity unter Windows: http://wiki.audacityteam.org/index.php?title=Developing_On_Windows

Hier in Post 9 gibts sogar eine rudimentäte Schritt für Schritt Anleitung, anscheinend muss kein Code geändert werden. http://forum.audacityteam.org/viewtopic.php?f=16&t=13990&start=0

Viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Weiter tunen?
BeitragVerfasst: Fr 5. Feb 2010, 22:10 

Registriert: Mo 31. Dez 2007, 00:46
Beiträge: 100
Guten Abend allerseits,

das Projekt ist ja noch nicht zu Ende. Gemacht habe ich bis jetzt nicht viel, nur versucht, herauszubekommen, welcher von den Spannungsreglern jetzt für den analogen Teil zuständig ist. Aber da bin ich nicht recht weiter gekommen - irgendwann hört es beim Messen auf einer bestückten Platine halt auf. Und das mit den Beinchen hoch und dranlöten ist mir gerade zu kitzlig.

Eine Idee mit dem Ausgang ist mir gekommen. Und da hätte mich jetzt die Meinung von Euch interessiert, ob das totaler Duffug ist oder ob das tatsächlich was bringen könnte:

Der AK4584 hat single ende voltage Ausgänge, wegen der einen Versogungsspannung haben die natürlich gehörig DC Offset. Jetzt hat der aber einen Pin der heißt VCOM "Common Voltage Output Pin, AVDD/2 Bias voltage of ADC inputs and DAC outputs." (Datenblatt ak4584 - AVDD ist die analoge Versorgungsspannung). Der Pin hat einen den Vorteil, dass er an einem Elko nach GND anliegt, man kann ihn also schön kontaktieren. Der andere Vorteil ist dass das Ding soetwas wie einen Signal-Ground darstellt: "VCOM is a signal ground of this chip. ... The analog outputs are single-ended and centered around the VCOM voltage".

Wenn man jetzt mit Vcom in den invertierenden Eingang von einem OP (mit symmetrischer Spannungsversorgung) und mit dem Signalaugang in den nicht-invertierenden, dann hätte der OP ein gleichspannungsfreies Signal zu verstärken man könnte also einen Kondensator weglasssen. Aber den fände ich jetzt nicht so schlimm. Besser finde ich, dass irgendwelche Störungen auf der Versorungsspannung vom DAC auf VCOM und dem Ausgang vermutlich gleichphasig und in (nahezu) gleicher Höhe anliegen - zumindest für kleine Signale und zumindest zu einem guten Teil. Und die Störungen wären durch die differenzielle Beschaltung des Ausgangs-Op zumindest minimiert.

O.k. dreimal zumindest liest sich jetzt nicht super-sicher, deshalb:

Ist da jetzt ein Denkfehler drin? Oder ists einen Versuch wert?

Viele Grüße

Flo


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 Betreff des Beitrags: Re: M-Audio Transit USB tunen
BeitragVerfasst: So 7. Feb 2010, 22:21 

Registriert: Mo 31. Dez 2007, 00:46
Beiträge: 100
Denkfehler bzw. Lesefehler gefunden: "No load current may be drawn from the VCOM pin."

Tja, schade eigentlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: M-Audio Transit USB tunen
BeitragVerfasst: Fr 12. Feb 2010, 07:41 

Registriert: Fr 4. Jul 2008, 19:25
Beiträge: 51
Hi Flo, Du traust Dich ja was 8-)

im AAA hab ich mal einen Thread angefangen: "alternatives Frontend ... an die einsen und null drankommen"....oder so ähnlich-
hiess der. Sind ziemlich viele Sites draus geworden, weil man das Thema in alle Richtungen ziehen
kann.

Paar sachdienliche Hinweise kamen von "Soundcheck" - Klaus, dessen Lösung ich vorher mal hörte und mich fast aus den Latschen haute, weil er zu dem Thema was zu sagen hatte, nur aus diesem Grunde hat er sich im AAA angemeldet. Im DIY Audio Forum hat Klaus sehr viel mehr dazu geschrieben.

Die seinerzeit von ihm vorgeführte Lösung bestand aus einem Lapptop mit externem PRAM - die Daten spielen also nicht von der Festplatte, sie werden "bei Bedarf" von der Festplatte ins Pram gesogen. Dazu hat er eine minimalisierte UBUNTU Studio Variante gewählt und einen eigenen Player "geschrieben". Nachteil dieser minimalistischen Hilfslösung: Zum Laden der Daten von Festplatte ins PRAM musste der Editor bemüht werden. Bei hochauflösenden Formaten 24/96 und höher, reichten 4 GB für ca. 25 Min Musik. Dann schon wieder neu tippen zum Laden....

Die ganzen im Hintergrund laufenden Prozesse bei Windoof sind Gift für Wiedergabe vom PC.
Gab aber auch eine kleine, minimalistische Playervariante von Windoof, wenn man den PC/Lapptop nur als Wiedergabemedium nutzt. Das Dingen heisst XM-Play. Welche Prozesse abgeschaltet werden können, dazu hab ich auch mal was im Internet gelesen. Details kann ich aus der Erinnerung nicht mehr nennen. Ist zu lange her. Aber beim googeln müsstest Du drauf stossen. Ist irgendwo veröffentlicht.


Zum DACen bemühte er damals eine stark modifizierte Lösung nach DumaDoede- als RöhrenDAC - mehrfach DACen mit Philips 1543A. Er hat sich den Buffalo auch gekauft. Nach seinen Aussagen harscher, direkter - was angesichts der Röhre mit 1543A als Vergleichsobjekt ja nicht viel heisst.
Oft klingt etwas anders, aber ist es deshalb schlechter? Damit pflegt man ja doch eher Vorlieben?

Auch er moddete die 5 V Versorgung. :teethbrush:

Wolfgang aus B, der auch das Näslein vom AAA voll hatte, ging einen etwas anderen Weg und investierte in die RME Waterfall, die Julia Soundkarte soll auch sinnvol eingesetzt werden können und "kann aber nicht ganz so viel". ( Kein onboard DSP ect.ect.)

Ich habe mittlerweile eine andere Lösung. Ein 8GB PRAM hab ich hier irgendwo noch liegen - kannste zum halben EK haben = 40 € - meine Email haste ja.

Viel Erfolg wünscht

Jürgen

1 Edit zur besseren Verständlichkeit


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 Betreff des Beitrags: Re: M-Audio Transit USB tunen
BeitragVerfasst: So 28. Feb 2010, 23:29 

Registriert: Mo 31. Dez 2007, 00:46
Beiträge: 100
Halllo Jürgen,

also meine Versuche in der Richtung Speichermedium sagen eigentlich eher aus, dass das tatsächlich das am wenigsten entscheidende Kriterium ist. Macht was aus, aber es gibt größere Baustellen.

Die Transit-SIO Treiber lassen z.B. die Latecy einstellen, da verändern kleine Stufen schon eine ganze Menge. Je nach Computer und Medium, so mein erster Eindruck ist nicht die niedrigste Latency die beste. Damit kann man die verschiedenen Systeme dann fast gleichziehen.

Wo ich gerade am experimentieren bin, sind die Kondensatoren am VCOM Pin des Ak, da kann man sich eine Menge Lärm einfangen und in der anderen Richtung auch Ruhe schaffen.

Aber "no ned hudle"

Viele Grüße

Flo


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 Betreff des Beitrags: Re: M-Audio Transit USB tunen
BeitragVerfasst: Mi 3. Mär 2010, 05:20 

Registriert: Fr 4. Jul 2008, 19:25
Beiträge: 51
Frühschicht :mrgreen:

Latenz (NICHT delay), den Bitstream beeinflussende Faktoren - drehendes oder Stickmedium - eine philosophische Betrachtung?

Keene Ahnung. Auf jeden Fall war Soundcheck Klausens Vorführzeugs für meine Öhrchen über jeden Zweifel erhaben.

Allein Linux und Ubuntu als zusätzliche Installation auf dem Heimrechner nebst Lernprozessen sollten den Willigen abhalten. :roll:

Rausch- Strahlungs- und Schwingvermeidung? Drum ist Anlogspirit ja auf eine vollsymetrische XLR RME Karte

umgestiegen. Nix USB tunen. Siehe hier:

http://www.frontendaudio.com/RME-HDSP-9 ... p/1847.htm

Dafür hat er keine "alternative Soundkarte" zum Lapptop sondern eine passiv gekühlte Musikserverlösung
um einen AltPC drum herum gebaut.

Viele Wege führen nach Rom...


Learning by doing :bang: Viel Spass + viel Erfolg

Jürgen

edit: RME Link eingefügt und Ergänzung


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 Betreff des Beitrags: Re: M-Audio Transit USB tunen
BeitragVerfasst: Fr 26. Mär 2010, 22:16 

Registriert: Mo 30. Jun 2008, 20:43
Beiträge: 4
Hallo Jürgen.

Irgendwie stellst Du mich dar, als wenn die Zeit stehen geblieben ist. Lass ma. Da gibt's ne Menge mehr, seit damals. Andere wissen das.
Ohne Soundcheck auf die Füsse treten zu wollen, das waren 16/44, die zu hören waren. Ein paar Gedankengänge hat er seither schon gemacht.
Allerdings, da hast Du recht, ich gehe einen anderen Weg. Hier geht es nicht um Wettstreit.

Zur RME Hammerfall 9632 - die war nicht in einem Alten Rechner. Die war/ist in einem AMD System mit compillierten Quellcode (Update seit U-Studio), mittlerweile mit noch ein paar Gimmicks, den Anforderungen entsprechend aufgebautes Betriebssystem- keine Abspielmaschine. Die Latenzen können sich wahrlich sehen lassen. Das bedeutet allerdings nicht, das es zum damaligen Zeitpunkt benutzerfreundlich war.

Das was Flo da macht ist alles andere als schlecht, eine feine Angelegenheit und gut für erstaunliche Performance, für das Geld.


Sorry Flo, sorry Holger, aber es bedürfte der Klarstellung. Schauen doch ein paar Menschen hier rein.

Gruß
WR aus B.


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 Betreff des Beitrags: Re: M-Audio Transit USB tunen
BeitragVerfasst: Sa 27. Mär 2010, 10:46 

Registriert: Mo 31. Dez 2007, 00:46
Beiträge: 100
Hi,

natürlich ist nach oben immer noch Luft, aber darum ging es hier ja garnicht.

Viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: M-Audio Transit USB tunen
BeitragVerfasst: Sa 27. Mär 2010, 12:05 

Registriert: Mo 30. Jun 2008, 20:43
Beiträge: 4
Eben.

Viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: M-Audio Transit USB tunen
BeitragVerfasst: Mo 3. Mai 2010, 19:53 

Registriert: Mo 3. Mai 2010, 15:58
Beiträge: 1
Hallo zusammen!

Ich habe heute die Modifizierung meiner M-Audio Transit vorgenommen. Bei mir blieb es aber beim Wechseln der Koppelkondensatoren.

Da ich keine 10µF in Folie da hatte, habe ich 3,3µF genommen. Diese sind immernoch ausreichend groß dimensioniert und laut Formel liefert das immernoch eine Grenzfrequenz von irgendwas um 3 Hz (vormals ca. 1Hz).

Gestern hatte ich bei meine Karte mal just for fun das THD+N gemessen und kam etwa auf einen Wert von 0,0089%. Damit war ich eigentlich schon sehr zufrieden, ist es doch weitaus besser als die meisten anderen Karten. Nachdem ich heute aber die Messung wiederholt hatte mit gleichem Messaufbau und gleicher Einstellung der Messsoftware komme ich nun auf einen Wert von ca. 0,0039%. Wahnsinn. Leider kann ich keine Beweise liefern. Ich kann zwar eine Messung des aktuellen Zustands zeigen, leider aber nicht den vorherigen Zustands. Belegen kann ich meine Behauptung aber z.B. am Arta Handbuch: http://www.fesb.hr/~mateljan/arta/AppNotes/ARTA-HB-D2.2.pdf.
Der Autor misst auch einen wesentlich höheren Wert.

An dieser Stelle nochmal vielmals Danke an Florian für den Tip!

Grüße,
(auch) Florian :)


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